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Summa cum miaude

In der Universität Augsburg lebt ein rot getigerter Kater. Die Campus Cat Sammy gehört eigentlich einer älteren Dame, die in der Nähe des Unigeländes wohnt. Campus Cat ist mittlerweile im 15. Semester und überall unterwegs: er hängt vor der Mensa rum und schleicht durch die Bibliothek. Außerdem lässt er sich von allen Studenten streicheln und fotografieren. Es gibt unzählige Selfies mit Campus Cat und noch mehr Fotos von ihm wie er sich streicheln lässt, mit Studenten kuschelt, sich umher wälzt oder einfach irgendwo im Gras sitzt. Er hat sogar eine eigene Facebook-Seite, auf der er ’selbst‘ Beitrage verfasst und den Studenten ein schönes Wochenende wünscht. Diese Seite hat mehr als doppelt so viele Fans wie die der Universität Augsburg. Seine Hobbies sind laut ‚eigenen‘ Angaben: Studieren, Studis kennenlernen, Gestreichelt werden, Chillaxen, Flannieren und Miauen. Campus Cat ist ein Social Media Star mit Instagram-Account, der sogar schon im Fernsehen war. Und außerdem gehört ihm in der Katzenwelt quasi die gesamte Universität Augsburg.

Campus Cat ist aber nicht der einzige Kater, der Maskottchen einer ganzen Universität ist. In Essex gibt es ebenfalls eine Campus Cat namens Fergus mit eigener Facebook-Seite von der man sogar Tassen kaufen kann. Es gibt sechs verschiedene Motive und eine siebte Sommersonderedition auf der Fergus eine Sonnenbrille trägt, am Strand liegt und einen Cocktail aus einer Kokosnuss trinkt.

Wäre das nicht auch eine großartige Idee für Unternehmen? Die Carglass-Katze oder die Rügenwalder-Mühle-Mieze? Das versteifte Image würde sofort aufgelockert werden, die Unternehmen als tierlieb gelten und wären am fly, billige und lächerlich bunte Maskottchen könnten verschwinden und Platz für niedliche Katzen aus dem Tierheim machen. Unter deren Namen könnte man dann auf Facebook, im Fernsehen oder Radio Werbung machen: „Ich chillax hier nur kurz, während meine Kollegen in zwanzig Minuten deine Frontscheibe auswechseln.“ Die Welt wäre ein besserer Ort. Haariger. Aber besser.

Diese Kolumne ist erschienen in The Bugle, official Newspaper of Lost&Distorted.
Ausgabe °7

Wer jetzt auch unbedingt eine Katze möchte, schaut noch mal schnell in der Kitten Academy vorbei. Ein 24/7 Katzenlivestream aus Illinois. Ja, richtig. Jeden Tag Kätzchen!


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Über Zufriedenheit

Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, was Glücklich-Sein eigentlich bedeutet und auch, ob es nicht das gleiche ist wie Zufrieden-Sein. Denn immer wenn ich versuche zu erklären, warum oder wann ich glücklich bin, komme ich um das Gefühl der Zufriedenheit nicht herum. Einen großen Unterschied sehe ich trotzdem zwischen dem Glück und der Zufriedenheit. An meinem Glück kann ich nichts ändern, ich kann es nicht beeinflussen, nicht steuern, ich habe es nicht selbst in der Hand. Ob ich aber zufrieden bin, liegt oft einfach nur an mir, an meiner Reaktion auf bestimmte Situationen, meinem Engagement oder meiner Zuversicht. Auch, die Zufriedenheit einfach einmal zuzulassen liegt an mir. Nichts zu tun und sich ihr hingeben ohne schon dem nächsten Projekt hinterher zu eilen oder sie gar nicht erst richtig wahrzunehmen.

Ich bin zufrieden, wenn ich das Gefühl habe, gerade ist alles gut, die Welt ist ein schöner Ort, ich bin in der Natur und lasse für einen Moment alles hinter mir. Ich bin aber auch zufrieden, wenn ich an einem Abend auf dem Sofa liege, die Raumtemperatur gerade perfekt ist (ein oft vernachlässigter Wohlfühlfaktor) und ich eine ganze Tafel Schokolade esse (ein überstrapazierter Wohlfühlfaktor). Ich bin zufrieden, wenn ich etwas Schlaues gesagt habe und wenn ich meinen Kater zwischen den Ohren kraule.

Manche Menschen sind nur zufrieden, wenn sie etwas Neues tun. Etwas ausprobieren, etwas wagen, sich etwas trauen. Andere sind zufrieden, wenn sie Zeit für sich haben und erst gar nicht die eigenen vier Wände verlassen müssen. Manche sind einfach nur zufrieden, wenn sie mal fünf Minuten Zeit für einen Kaffee und eine Zigarette haben (Danke, Mama!).

Wenn wir allerdings immer nur das Gleiche für unsere Zufriedenheit tun, nehmen wir sie vielleicht irgendwann gar nicht mehr so richtig wahr. Das Zufrieden-Sein gehört dann zum Alltag dazu, wir werden unzufrieden, obwohl wir doch zufrieden sein müssten. Unzufrieden mit dem Job oder dem Studium, das uns gerade nervt, obwohl wir uns eigentlich mal darauf und darüber gefreut haben, das zu tun, was uns Spaß machen sollte. Unzufrieden mit dem Freundeskreis, der irgendwie eingeschlafen ist, obwohl man sich doch eigentlich im Zweifelsfall blind auf jeden Freund verlassen kann, wenn man sich nur mal meldet. Unzufrieden mit sich selbst, obwohl man das doch eigentlich ganz allein in der Hand hat. Wenn du immer nur das tust, was du auch schon immer getan hast, dann bekommst du auch nur immer das, was du immer bekommen hast. Bist du unzufrieden? Dann mach‘ etwas anderes. Oder mach‘ bewusst etwas, das eine Zufriedenheit in dir auslöst. Spaziergang? Käffchen? Zigarette?

Diese Kolumne ist erschienen in The Bugle, official Newspaper of Lost&Distorted.
Ausgabe °6


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Momentaufnahme

Seit Mai fotografiere ich besondere Momente analog. Oder: seit Mai fotografiere ich analog und mache Momente zu etwas besonderem. Denn das schöne an Sofortbildkameras wie der Instax Mini 8 ist, dass jedes der Bilder einmalig ist.

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Wenn ich mit der Sofortbildkamera fotografiere, mache ich nur ein einziges Bild von einem bestimmten Moment und nicht mehrere wie bei der digitalen Fotografie. Schon alleine deshalb, weil die Filme so teuer sind. Die Bilder, die dabei entstehen, kann ich sofort aufhängen oder verschenken und das Betrachten des Moments, wenn er langsam aus dem Weiß heraustritt und sich präsentiert, hat etwas Magisches.

Die Instax Mini 8 entschleunigt. Und sie macht besonders mit lieben Menschen zusammen ganz viel Spaß!
Sie war übrigens ein Geschenk vom Herrn Timo zu meinem 25. Geburtstag. Obwohl ich sie mir nicht einmal gewünscht habe. Und deshalb mag ich sie sowieso ganz besonders.


 

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Köln, du schönes Fleckchen Erde!

[Mach doch mal Musik an! KLICK]

Letzte Woche war ich auf einer Tagung in Köln und habe mir diese wunderschöne Stadt mal genauer angesehen. Ich war sofort hin und weg.

Obwohl ich nur vier Tage lang in einer kleinen Wohnung, die ich über airbnb gebucht habe, in Köln zu Hause war, habe ich mich dort sofort wohl gefühlt.

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Besonders das Belgische Viertel im Westen der Stadt hat es mir angetan. Ein zauberhafter Laden reiht sich an den nächsten, gut gelaunte Menschen begrüßen einen sofort freundlich und laden einen ein hereinzuschauen, zu stöbern und sich umzusehen. Ich habe selten so viele gelungene Entwürfe von Arbeitsplatz und Design, Konzept und Herzblut gesehen. Ein paar dieser Läden möchte ich gern mit euch teilen.

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Die Papeterie Papelito liegt in der Zülpicher Straße, die überwiegend von Studenten bevölkert ist, zwischen zahlreichen Bars, Cafés und Kiosken. Im ersten Moment war ich richtig erschlagen von der Menge an scheinbar unendlichen Kleinigkeiten, die überall bis unter die Decke gestapelt sind und davon herunterhängen. Dann bin ich kaum wieder herausgekommen, weil ich immer mehr schöne Dinge entdeckt habe. Tinte, Stempel, Mobiles, Postkarten, Holzfiguren, Notizbücher: es ist eigentlich ein Wunder, dass ich nicht immer noch drin bin, weil ich ganz einfach die Zeit vergessen habe. Hach.

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Siebter Himmel heißt die Buchhandlung in der Brüsseler Straße sehr treffend, in der es nicht nur Bücher zu kaufen gibt, sondern auch kleine ausgewählte Designstücke in verschiedenen Themenwelten. Es hat mir riesig viel Spaß gemacht diese Buchhandlung zu erkunden, weil sie viel größer ist als es auf den ersten Blick scheint und man immer wieder um eine Ecke herum in einen neuen Bereich kommt. Besonders die Kinder-Themenwelt ist so schön und bunt und hat mir am besten gefallen.

Das Café miss päpki am Brüsseler Platz ist so niedlich und fein, dass ich bei meinem nächsten Besuch unbedingt wieder kommen will. Am besten mit einem ganzen Vormittag Zeit, an dem ich dann alle Getränke, und Kleinigkeiten von der wechselnden Speisekarte hoch und runter probieren kann. Und dazwischen natürlich immer wieder ein Stück Kuchen!

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Wenn man alleine in einer fremden Stadt ist, ist es gar nicht so einfach, sich zu trauen auch ins Gespräch zu kommen. War aber ganz einfach. Die Kölner sind so unfassbar nette Menschen, dass ich schon nach kurzer Zeit die fränkische Fremd-Schüchternheit abgelegt und mich sehr wohl gefühlt habe. Außerdem gibt es alleine viel zu entdecken. Man kann ganz alleine entscheiden, wie lange man wo bleiben möchte, und zum Beispiel dem Rhein von der Deutzer Seite beim Kräuseln der kleinen Wellen zusehen, während man wartet, dass es dunkel wird und die Lichter am Ufer und am Dom endlich angehen. Man muss nur nach sich selbst sehen und sich alles genau merken, damit man davon erzählen kann. Man wundert sich, dass es manchmal ganz leise ist. Und dann denkt man viel nach und kommt zur Ruhe. Man schafft Platz in Herz und Kopf für die vielen großen und kleinen Eindrücke um einen herum. Das kann sehr schön sein.

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Nachdem ich den Dom ganz allein bezwungen habe und (nachdem sich meine Atmung wieder etwas beruhigt hat) sehr zufrieden von oben auf die kleinen Häuserdächer und Ameisenmenschen in ihren Ameisenautos geblickt habe, habe ich zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine etwas zu Essen bestellt. Das klingt erst einmal nicht besonders außergewöhnlich, aber ich bin mir sicher, ich bin nicht die einzige, die das zuvor noch nie gemacht hat. Alleine Essen gehen. Nichts zum Mitnehmen oder im Schnellrestaurant, sondern ganz allein mit sich einem leeren Stuhl gegenüber und einer einzigen Speisekarte. Ich habe mich in der nähe des Rheinufers in einen kleinen Biergarten der Pizzeria Pinoccio gesetzt und den Gesprächen der kleinen Zweiergrüppchen gelauscht, eine Amsel beobachtet und mit dem Kellner geplaudert. Das war sehr nett und die Pizza fantastisch.

Vielleicht ist das einfach nur mein kleines Stückchen Köln, das ich dir zeige, aber vielleicht packst du dir einfach einen kleinen Koffer und fährst mal alleine ein paar Tage weg. Und lernst eine neue Stadt und dich selbst ein bisschen besser kennen.

Köln 30Die meisten meiner Hintergrundbilder für mein kleines Köln-Heftchen sind übrigens aus älteren Ausgaben der Zeitschrift  Flow. Die neue Ausgabe, die ich mir auf der Rückfahrt am Bahnhof gekauft habe, trägt passenderweise des Untertitel: Wohin gehen wir? Immer nach Hause. (Novalis) Die Flow und ich – wir verstehen uns.


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Warte mal

Manche Dinge verlernt man nicht einfach so. Fahrrad fahren zum Beispiel. Oder Schwimmen. Das sagen zumindest immer alle. Ich gehe manchmal durch die Stadt und denke: eigentlich voll gut, dass ich weiß, wie man läuft. Das kann ich. Kleine Ziele muss man sich setzten. Sagen auch immer alle.

Manche Dinge verlernt man aber ganz problemlos. Zum Beispiel sich neue Telefonnummern zu merken, französische Vokabeln, Kartoffeln anzubauen, ein Faxgerät zu bedienen oder zu warten. Warten klingt schon schlimm. Warten ist das Schlimmste, was uns in unserem Alltag passieren kann. Beim Arzt im Wartezimmer zu sitzen ist in etwa so schön wie 127 Stunden mit der Hand in einer Felsspalte festzustecken und sich dann selbst den Arm zu amputieren. Nur weniger lustig. Niemand wartet besonders gerne auf etwas oder jemanden. Aber gerade die Minuten, die wir irgendwo wartend verbringen, kommen uns absolut schrecklich vor. Zum Glück ist das fast nie der Fall, denn wenn wir mal warten müssen, ist sofort das Smartphone in der Hand und wir können in der Zeit ein paar Nachrichten verschicken, das Wetter morgen checken, Musik hören oder irgendetwas liken. Irgendwas kann man immer liken.

Wie weh warten tut, merkst du oft erst, wenn du mal dein Smartphone vergisst und völlig verzweifelt an der Haltestelle stehst: ‚Was?! Die nächste Bahn kommt erst in ZWEI Minuten?‘ Was macht man da? Man guckt halt rum. Man wartet. Warten tut weh, ist zumindest unangenehm, aber das ist gut. Denn wenn etwas ungemütlich ist, passiert was. Dein Gehirn bekommt nämlich genau dann die Chance, mal was zu tun, ohne ständig mit sekundären Reizen aus dem Netz oder deinen Kopfhörern belästigt zu werden. Du wirst mit dem Hier und Jetzt konfrontiert. Hier ist sie, deine unmittelbare Welt. In ihr passiert nicht ständig etwas Neues, sie ist kein Blogroll, der unablässig neue Informationen für dich bereithält, wenn du mit dem Daumen nach unten ziehst und wieder loslässt. Wir haben verlernt damit klarzukommen und werden panisch, wenn wir mal ein paar Minuten ganz mit uns selbst allein sind. Die gute Nachricht ist, dass wir auch wieder lernen können zu warten. Einfach mal ein paar Minuten ganz ohne Smartphone und ständige Selbstbeschäftigung. Dann bleibt man auch viel entspannter, wenn die Technik mal wieder streikt oder die Arzthelferin einfach vergessen hat, dass du noch da bist.

Diese Kolumne ist erschienen in The Bugle, official Newspaper of Lost&Distorted.
Foto von timomarcel.


Mmmmmh

Frühstücksmuffins

Morgenstund hat Gold im Mund. Oder einen Frühstücksmuffin. Letzterer ist mir sogar lieber, denn Gold schmeckt halt nicht so gut, wie es aussieht.

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Ich frühstücke gern gesund. Das heißt, ich mache mir gerne Porridge oder Müsli mit Mandelmilch und frischem Obst, Frühstückscouscous oder ein Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurke. Oft muss es aber einfach schnell gehen, weil man lieber noch zehn Minuten länger liegen bleiben möchte und dann habe ich morgens keine Zeit mir frisches Obst zu schnibbeln oder Milch aufzuwärmen. Wie gut, dass es auch gesunde Muffins mit viel Energie und Liebe gibt. Die kann man nämlich einmal backen und dann tagelang früh morgens einen davon essen, ohne überhaupt etwas anderes in der Küche angefasst zu haben als die Kaffeetasse. Oder noch auf dem Weg zur Straßenbahn essen. Oder darin. Wie praktisch!

Das Tolle an den Frühstücksmuffins ist nicht nur ihr saftiger Apfelkern, sondern auch, dass sie nicht zu süß schmecken, keinen zugesetzten Zucker oder Weizenmehl enthalten und trotzdem – oder genau deshalb – wunderbar lecker schmecken. Ehrlich!

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Mein Rezept ist ein umgewandeltes Rezept aus dem Blog „Das Leben ist süß“ (was lustig ist, da Ineke das Rezept ebenfalls umgewandelt hat). Auf ihrem wundervollen Blog findet ihr noch viele weitere fantastische Rezepte!

Aber jetzt Zack Zack zum wichtigsten Teil, ihr habt bestimmt schon Lust auf Muffins:


Rezept für 12 fabelhafte Frühstücksmuffins

Was du brauchst:

Für den Teig:

100g Walnüsse
85 g Haferflocken
130g Dinkelmehl
3 TL Backpulver
1 TL Zimt
½ TL Salz
1 TL Honig
80 ml geschmacksneutrales Öl (Sonnenblumenöl, Keimöl…)
160 ml Buttermilch
2 reife Bananen
1 Apfel
2 Eier

Für das Topping:

1 TL Honig
1 EL Öl
2 EL gehackte Walnüsse
2 EL Haferflocken

Das klingt doch schon mal nach einem guten Frühstück!

Wie du es machst:

  1. Du pürierst die Walnüsse und die Haferflocken nach Lust und Laune mit deinem Pürierstab oder deinem Mixer fein. Stückchen machen nichts. Dann gibst du das Dinkelmehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz dazu. Den Apfel schälst du, wenn du möchtest, und schneidest ihn in kleine Stückchen.

  2. Als nächstes pürierst du die Bananen und gibst das Öl und die Buttermilch hinzu. Je nach belieben süßt du jetzt mit Honig. Ein Teelöffel reicht aber völlig für eine angenehme Süße, weil die reifen Bananen (je reifer, desto süßer!) und der Apfel bereits Fruchtzucker enthalten.

  3. Ab mit der Bananenmasse in die Schüssel mit der selbstgemachten Mehlmischung und mit einem Kochlöffel umrühren. Eine Küchenmaschine brauchst du nicht. Die Zutaten müssen nur gut miteinander vermischt werden.

  4. In einer seperaten Schale schlägst du die zwei Eier auf und verquirlst sie. Dann hebst du die Eimasse unter den Teig bis alles gut miteinander vermischt ist.

  5. Ein Klecks Teig kommt in jede Muffinform, dann ein paar Apfelstücke darauf verteilen und wieder Teig oben drauf. So bekommen die Muffins ihren saftigen Apfelkern.

  6. Für das Topping gibst du einfach das Öl und den Honig in einen Topf oder eine Pfanne und karamellisierst darin die gehackten Walnüsse und die Haferflocken. Dann verteilst du es vorsichtig (heiß!) auf den Muffins.

  7. Bei 180°C Ober- Unterhitze (weniger bei Umluft) brauchen deine Muffins ungefähr 20 Minuten. Stäbchenprobe! (Piekse mit einem Holzstäbchen in Mitte eines Muffins. Wenn nichts mehr daran kleben bleibt, sind sie fertig. )

Banane und Apfel sind eine meiner liebsten Frühstückskombinationen. Außerdem habe ich sie fast immer sowieso zu Hause. Ihr könnt aber eigentlich alles, was ihr gerne mögt in die Muffins einbacken. Erdbeeren, Himbeeren, Rosinen, Mandeln… Ich hoffe, euch schmecken die Muffins genau so gut wie dem Herrn Timo und mir: sie sind nämlich schon alle aufgegessen.