Monat: November 2015

Nah dran

Foto: Ferne von Timo Marcel Wenn ich ein Vogel wäre, dann wären es nur 558 Kilometer. Weil ich ein Mensch bin, sind es bloß vier Meter bis zum Radio. Oder sogar nur ein Mausklick. Winzige Fingerbewegung. Ich bin, du bist, wir sind alle so nah dran. In Gedanken bin ich 558 Kilometer entfernt von meinem Zuhause. Bin ich dort, wo ich am Freitag hätte sein können. Mit dem Zug bloß sechs Stunden. Ein Wochenende in der Stadt der Liebe. Ich bin, du bist, wir sind alle so nah dran. Indem wir uns nicht einschüchtern lassen, haben wir schon ein Zeichen gesetzt. Ich bin, du bist, wir sind alle so nah dran, aber wir weichen nicht zurück.

Bieg‘ mal wieder ab

Jeden Tag gehst du deinen Weg. Und jeden Tag gehst du die gleichen Wege. Egal ob du zur Arbeit läufst, zur Haltestelle oder zum Einkaufen. Und ich sage dir jetzt was, was dir bestimmt gerade auch klar wird: du verpasst was. Du verpasst sogar alles, was nicht auf deinen alltäglichen Wegen liegt – und das ist eine ganze Menge. Wenn du manchmal einfach abbiegst, vergrößert sich die Karte in deinem Kopf und ab und zu findest du sogar etwas. Dann bist du ein Entdecker.

Kaffee Olé

Es gibt sie ja: diese Goldstücke in unseren Städten. Die kleinen Läden und Cafés, Restaurants oder Kinos. Diesen August waren der Herr Timo und ich am Bodensee und haben einen herrlichen Nachmittag im wunderschönen Café Pop – der Kaffeeladen in Meersburg verbracht. Es gab Kuchen, Smoothies aus Früchten unserer Wahl, selbstgemachte Limonade und noch mehr Kuchen (der Karottenkuchen war so gut, dass ich ihn gleich zwei mal bestellt habe). Das besondere an diesem Café war nicht nur die stilvolle und moderne Einrichtung oder die lieben Mädels, die hinter der Theke noch Änderungswünsche bezüglich meiner Obstauswahl im Smoothie entgegengenommen haben, sondern der charmante kleine Laden, der in das Café integriert war.