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Innerlich – Die Reise zu dir #1

In den letzten Monaten habe ich mich viel gefragt und manchmal ganz verschiedene Antworten gefunden. Vielleicht kann ich etwas davon teilen. Vielleicht kann ich die Geschwindigkeit in deinem Alltag ein bisschen bremsen und dich und mich dazu ermutigen, öfter mal innezuhalten. Um zu erkennen, um sich zu öffnen oder um loszulassen. Ich kann nur anders auf das Außen blicken, wenn ich zuerst nach Innen sehe. Schau doch auch mal, was da so bei dir los ist. Niemals hätte ich gedacht, wie anstrengend so eine 40 Stunden Woche tatsächlich ist, wenn man versucht, nach der Arbeitszeit noch andere Dinge zu tun. Die Idee, an den Abenden mein Französisch aufzufrischen, habe ich schon nach wenigen Tagen verworfen. Ich scheitere schon daran, alle Freunde und meine Familie regelmäßig anzurufen.

Reflexion zum Jahresende während der mythischen Rauhnächte

Rauhnächte: Achtsamkeit und Reflexion zwischen den Jahren

Während der Rauhnächte wurde früher und wird zum Teil noch heute, besonders in Teilen des Schwarzwalds, im Allgäu oder Tirol, uralten Bräuchen nachgegangen. Von der Weihnachtsnacht bis zum Dreikönigstag wurde orakelt, gedeutet, sich auf das Alte besonnen und auf das neue Jahr vorbereitet. Zu dieser heiligen Zeit durfte nicht gearbeitet, ja nicht einmal gewaschen oder gebacken werden, Ställe und Häuser wurden ausgeräuchert, um böse Geister zu vertreiben und gute Energien hineinzulassen. Die Verbindung zur jenseitigen Welt, glaubte man, sei  in dieser Zeit besonders stark. Da sich die Rauhnächte nach dem Mondzyklus richten und zum keltischen sowie zum germanischen Kalenderkreis gehören, befinden sie sich tatsächlich zwischen zwei Jahren. Sie gehören nicht mehr zum alten aber auch noch nicht zum neuen Jahr.