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Social Media Detox – Ein 7-Tage-Experiment

Wie ist es, auf etwas zu verzichten und festzustellen, dass man abhängiger ist als man dachte? Woran du merkst, dass du Social Media süchtig bist und was du tun kannst, um im Alltag mehr Zeit für dich zu gewinnen. Für die einen mag es kein Problem sein, für andere ist es eine Herausforderung. Wir stellen uns gemeinsam. Es war nicht das erste Mal, dass ich darüber nachdachte, meine Social Media Apps zu löschen und es ist irgendwie bezeichnend, dass mir Instagram selbst den finalen Anstoß gab, mich mit meinem Konsum von Sozialen Medien auseinanderzusetzen. Mirella Obert*, die mich seit einem Jahr auf YouTube begeistert wie keine andere, war diejenige, die in ihrer Instastory ankündigte, sich für eine Woche aus Instagram zurückzuziehen, um eine Social Media Entgiftungskur zu machen. Könnte ich ja mal ausprobieren, dachte ich wahrscheinlich, als ich weiter und weiter wischte, tiefer und tiefer scrollte und es im Mahlstrom irgendwo zwischen einem Bild mit unnatürlicher Körperhaltung und einem mit einem perfekt eingerichteten und aufgeräumten Kinderzimmer vergaß. Irgendwann war Mirella wieder da und wir alle …

Bester Kaffee in Hamburg bei less political

Eintauchen, Abschalten, Glücklich-Sein: In Parallelwelten dem Alltag entfliehen

Parallelwelten sind hypothetische Universen außerhalb des uns bekannten und nicht wenige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass es sie tatsächlich geben könnte. In meinem Alltag habe ich einen kleinen eigenen Platz für meine Parallelwelten geschaffen. Meine Parallelwelten sind Orte und Momente, die meistens an Orte gebunden sind, an denen ich mich, sobald ich mich dort befinde, absolut glücklich fühle. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie unvermittelt anders sind, mich aus dem Jetzt meines Alltags reißen und mich auf eine gewisse Weise, erden und zugleich beflügelnd inspirieren. In solchen Parallelwelten fühle ich eine tiefe innere Zufriedenheit und die Gewissheit, dass irgendwie alles gut werden wird.

Gudrun Sjördén Weihnachtsstern

Currywurst, Magie und ein Schloss

Während andere im November eine Erkältung verschleppen, verschleppe ich Blogbeiträge. Vorletztes Wochenende war ich mit meiner Familie in Nürnberg und auf der Winterträume Messe in Stein im Schloss Farber-Castell. Als Mama gefragt hat, ob ich mit möchte, musste ich nicht lange überlegen: das wunderschöne Nürnberg, eine Winterweihnachtsmesse und ein ganzes Schloss für Stifte. Glücklicher kann man mich kaum machen. Dachte ich. Denn es gab Currywurst mit Pommes. Es gab die beste Currywurst mit Pommes.

Nasse Stiefel im Laub, Herbst, Bad Mergentheim

Es ist Sonntag: Im Garten

Heute war ich bei meinen Eltern zu Besuch und bin mit Stiefeln hinters Haus gestapft. Es ist Oktober. Der Nebel schleicht in die Täler, das Laub brennt feuerrot und der Ginko strahlt leuchtend in sattem Gelb. Wie sagten Sie noch gleich, Herr Mörike? Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen; bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.                                    Eduard Mörike 1827

Cupper Tee verschiedene Designs und verschiedene Sorten, Good Morning, Zen Balance, Keep Calm, My Time, Good Night

Tässchen Tee und Farbenspiele

Ach, wie schön. Das brauche ich! Ich bin ein Opfer des Verpackungsdesigns. Für Menschen wie mich gibt es die schönen Schachteln und weichen Tütchen, bedrucktes Papier und flatternde Fähnchen. Ich glaube, dass wegen mir der Studiengang Verpackungsdesign niemals aussterben wird. Ich werde garantiert immer von dieser kapitalistischsten Form der Ästhetik angezogen. „Ach, schau mal, Herr Timo, wie hübsch!“ „Ja, aber das brauchen wir doch nicht, oder?“ „Hm, nein, aber es ist doch so hübsch. Schau doch mal!“ „Ja, es ist ganz toll, aber wir kaufen heute kein Hundefutter. Wir haben keinen Hund.“ (Dieser Dialog ist frei erfunden und alle Personen, die etwas anderes behaupten sind blöd.) So kommt es vor, dass ich schmachtend vor Regalen stehe wie vor einem Monet und gänzlich in Kontemplation versinke. Hach. Wie schön… Ab und zu lasse ich mich sogar so sehr von der Verpackungsästhetik hinreißen, dass ich mich plötzlich mit dem Produkt vor der Kasse wieder finde. Im besten Fall handelt es sich dann natürlich um etwas, das ich tatsächlich brauche und sogar gekauft hätte, wenn es weniger schön …

Momentaufnahme

Seit Mai fotografiere ich besondere Momente analog. Oder: seit Mai fotografiere ich analog und mache Momente zu etwas besonderem. Denn das schöne an Sofortbildkameras wie der Instax Mini 8 ist, dass jedes der Bilder einmalig ist.