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Findus entspannt in seinem Katzenleben

Die Geschichte vom Stressless-Sessel

Vor fünf Jahren hat mein Vater sich einen sehr bequemen, sehr roten und sehr teuren Stressless-Sessel zu seinem 50. Geburtstag gewünscht. Er ist aus echtem und ganz weichem Rinderleder*, nimmt schnell Körperwärme auf und schmiegt sich an denjenigen an, der darin entspannt. Er hat eine hohe Rückenlehne, Armstützen und steht auf  einer schmalen, geschwungenen Holzkonstruktion. Sehr ergonomisch designet, sehr hübsch anzusehen. Der Stressless-Sessel wurde nach großer Bewunderung, und Probesitzen der ganzen Familie ins „Fernsehzimmer“ gestellt. Das ist der Raum, in dem — Überraschung! — ein großer Fernseher, ein größeres Sofa und eine noch größere DVD-Sammlung stehen, die jeder Videothek Konkurrenz gemacht hätte — würde es noch Videotheken geben. Mein Vater könnte am Wochenende eine eigene eröffnen und Mitgliedskarten für nostalgische Dorfbewohner erstellen. Außerdem befindet sich, sehr zum Leidwesen aller Beteiligten, auch sein Büro in diesem etwa 15m² großen Raum. Büro bedeutet in diesem Fall: ein unter Papier begrabener Schreibtisch, massenweise Ordner, die neben den DVDs in den Regalen stehen (für alle eher weniger Film interessierten Leute, könnte er Wochenzettel und Rechnungen der letzten dreißig Jahre zum Ausleihen …

Alle Jahre wieder

Weihnachten, was war das noch?

Für die letzte Ausgabe des Bugles in diesem Jahr habe ich wieder eine Kolumne verfasst. Sie ist sehr hübsch weihnachtlich und weil heute Nikolaus ist, gibt es sie jetzt schon hier auf dem Blog zu lesen.  Weihnachten steht vor der Tür. Der Kindheitsheld Rolf Zuckowski fragt auf meiner vergötterten Dezemberträume-Kasette von 1993: „Weihnachten, was war das noch?“🎶 Ja, was? Mal davon abgesehen, dass er die Frage leider nicht beantwortet, sondern sich allein der Definition der titelgebenden Dezemberträume widmet („helle Sterne in der Nacht“ und „aus Musik und Licht gemacht“), bin ich mir selbst auch nach weiteren dreiundzwanzig Jahren eindringlicher Beantwortungsversuche vieler verschiedener Menschen nicht ganz sicher.

Summa cum miaude

In der Universität Augsburg lebt ein rot getigerter Kater. Campus Cat gehört eigentlich einer älteren Dame, die in der Nähe des Unigeländes wohnt. Campus Cat ist mittlerweile im 15. Semester und überall unterwegs: er hängt vor der Mensa rum und schleicht durch die Bibliothek. Außerdem lässt er sich von allen Studenten streicheln und fotografieren. Es gibt unzählige Selfies mit Campus Cat und noch mehr Fotos von ihm wie er sich streicheln lässt, mit Studenten kuschelt, sich umher wälzt oder einfach irgendwo im Gras sitzt. Er hat sogar eine eigene Facebook-Seite, auf der er ’selbst‘ Beitrage verfasst und den Studenten ein schönes Wochenende wünscht. Diese Seite hat mehr als doppelt so viele Fans wie die der Universität Augsburg. Seine Hobbies sind laut ‚eigenen‘ Angaben: Studieren, Studis kennenlernen, Gestreichelt werden, Chillaxen, Flannieren und Miauen. Campus Cat ist ein Social Media Star mit Instagram-Account, der sogar schon im Fernsehen war. Und außerdem gehört ihm in der Katzenwelt quasi die gesamte Universität Augsburg.