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Alle Jahre wieder

Weihnachten, was war das noch?

Für die letzte Ausgabe des Bugles in diesem Jahr habe ich wieder eine Kolumne verfasst. Sie ist sehr hübsch weihnachtlich und weil heute Nikolaus ist, gibt es sie jetzt schon hier auf dem Blog zu lesen.  Weihnachten steht vor der Tür. Der Kindheitsheld Rolf Zuckowski fragt auf meiner vergötterten Dezemberträume-Kasette von 1993: „Weihnachten, was war das noch?“🎶 Ja, was? Mal davon abgesehen, dass er die Frage leider nicht beantwortet, sondern sich allein der Definition der titelgebenden Dezemberträume widmet („helle Sterne in der Nacht“ und „aus Musik und Licht gemacht“), bin ich mir selbst auch nach weiteren dreiundzwanzig Jahren eindringlicher Beantwortungsversuche vieler verschiedener Menschen nicht ganz sicher.

Summa cum miaude

In der Universität Augsburg lebt ein rot getigerter Kater. Campus Cat gehört eigentlich einer älteren Dame, die in der Nähe des Unigeländes wohnt. Campus Cat ist mittlerweile im 15. Semester und überall unterwegs: er hängt vor der Mensa rum und schleicht durch die Bibliothek. Außerdem lässt er sich von allen Studenten streicheln und fotografieren. Es gibt unzählige Selfies mit Campus Cat und noch mehr Fotos von ihm wie er sich streicheln lässt, mit Studenten kuschelt, sich umher wälzt oder einfach irgendwo im Gras sitzt. Er hat sogar eine eigene Facebook-Seite, auf der er ’selbst‘ Beitrage verfasst und den Studenten ein schönes Wochenende wünscht. Diese Seite hat mehr als doppelt so viele Fans wie die der Universität Augsburg. Seine Hobbies sind laut ‚eigenen‘ Angaben: Studieren, Studis kennenlernen, Gestreichelt werden, Chillaxen, Flannieren und Miauen. Campus Cat ist ein Social Media Star mit Instagram-Account, der sogar schon im Fernsehen war. Und außerdem gehört ihm in der Katzenwelt quasi die gesamte Universität Augsburg.

Über Zufriedenheit

Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, was Glücklich-Sein eigentlich bedeutet und auch, ob es nicht das gleiche ist wie Zufrieden-Sein. Denn immer wenn ich versuche zu erklären, warum oder wann ich glücklich bin, komme ich um das Gefühl der Zufriedenheit nicht herum. Einen großen Unterschied sehe ich trotzdem zwischen dem Glück und der Zufriedenheit. An meinem Glück kann ich nichts ändern, ich kann es nicht beeinflussen, nicht steuern, ich habe es nicht selbst in der Hand. Ob ich aber zufrieden bin, liegt oft einfach nur an mir, an meiner Reaktion auf bestimmte Situationen, meinem Engagement oder meiner Zuversicht. Auch, die Zufriedenheit einfach einmal zuzulassen liegt an mir. Nichts zu tun und sich ihr hingeben ohne schon dem nächsten Projekt hinterher zu eilen oder sie gar nicht erst richtig wahrzunehmen.

Warte mal

Manche Dinge verlernt man nicht einfach so. Fahrrad fahren zum Beispiel. Oder Schwimmen. Das sagen zumindest immer alle. Ich gehe manchmal durch die Stadt und denke: eigentlich voll gut, dass ich weiß, wie man läuft. Das kann ich. Kleine Ziele muss man sich setzten. Sagen auch immer alle.