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11 Dinge, die dir auffallen werden, wenn du aus Süddeutschland nach Hamburg ziehst

Letztes Jahr im September habe ich meine Koffer gepackt und bin mit einem dicken Kloß im Hals in den ICE nach Hamburg gestiegen. Die Stadt hat auf jeden Fall mein Herz erobert. Wir sind schon irgendwie ein Team, Hamburg und ich. Und auch, wenn ich niemals wissen könnte, wie lange ich hier noch bleibe, kann ich sagen, ich bleibe noch gerne ein bisschen länger. Ich mag die Eigenheiten, die Besonderheiten, dieser Stadt, die ich kennen und schätzen gelernt habe. Und obwohl ich letztes Jahr nicht das erste Mal in Norddeutschland gewesen bin, sind mir nach meinem Umzug elf Dinge ganz besonders aufgefallen, die dir vielleicht bekannt vorkommen.

Social Media Detox – Ein 7-Tage-Experiment

Wie ist es, auf etwas zu verzichten und festzustellen, dass man abhängiger ist als man dachte? Woran du merkst, dass du Social Media süchtig bist und was du tun kannst, um im Alltag mehr Zeit für dich zu gewinnen. Für die einen mag es kein Problem sein, für andere ist es eine Herausforderung. Wir stellen uns gemeinsam. Es war nicht das erste Mal, dass ich darüber nachdachte, meine Social Media Apps zu löschen und es ist irgendwie bezeichnend, dass mir Instagram selbst den finalen Anstoß gab, mich mit meinem Konsum von Sozialen Medien auseinanderzusetzen. Mirella Obert*, die mich seit einem Jahr auf YouTube begeistert wie keine andere, war diejenige, die in ihrer Instastory ankündigte, sich für eine Woche aus Instagram zurückzuziehen, um eine Social Media Entgiftungskur zu machen. Könnte ich ja mal ausprobieren, dachte ich wahrscheinlich, als ich weiter und weiter wischte, tiefer und tiefer scrollte und es im Mahlstrom irgendwo zwischen einem Bild mit unnatürlicher Körperhaltung und einem mit einem perfekt eingerichteten und aufgeräumten Kinderzimmer vergaß. Irgendwann war Mirella wieder da und wir alle …

Bester Kaffee in Hamburg bei less political

Eintauchen, Abschalten, Glücklich-Sein: In Parallelwelten dem Alltag entfliehen

Parallelwelten sind hypothetische Universen außerhalb des uns bekannten und nicht wenige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass es sie tatsächlich geben könnte. In meinem Alltag habe ich einen kleinen eigenen Platz für meine Parallelwelten geschaffen. Meine Parallelwelten sind Orte und Momente, die meistens an Orte gebunden sind, an denen ich mich, sobald ich mich dort befinde, absolut glücklich fühle. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie unvermittelt anders sind, mich aus dem Jetzt meines Alltags reißen und mich auf eine gewisse Weise, erden und zugleich beflügelnd inspirieren. In solchen Parallelwelten fühle ich eine tiefe innere Zufriedenheit und die Gewissheit, dass irgendwie alles gut werden wird.

Mensch, du Fliege!

Die Fliege summt ins Schlafzimmer und ich schließe genervt die Augen und senke das Flow Ferienbuch, das mich trotz des nassen Augusts in ruhige Sommerstimmung versetzt hat. Zumindest für wenige Minuten. Sie summt im Sturzflug knapp über meinem Kopf vorbei und gibt eine Spirale über meinem Wasserglas zum Besten. Dann schwirrt sie in die Nachttischlampe und das Summen bekommt einen zusätzlichen Hall-Effekt, stoppt dann kurz und setzt wieder ein, während die Fliege mit rieselndem Staub im Schlepptau wieder herausgetaumelt kommt. „Herr Timo!“, rufe ich. „Da ist eine Fliege!“ Herr Timo ist wenig daran interessiert. Er steht am Waschbecken und putzt seine Zähne. Nun ist das so, dass ich eine Fliege durchaus selbst erledigen könnte. Der Möglichkeit halber. Aber ich bin ein Mensch, der sämtliche Insekten (außer Blutsauger) vorsichtig einfängt und draußen wieder freilässt. Eine Fliegenklatsche haben wir nicht, sondern nur einen Insektenfänger, den mir meine Eltern in weiser Voraussicht geschenkt haben, als ich von Zuhause ausgezogen bin, damit das Kind alleine klarkommt. Wer aber schon einmal versucht hat, eine Fliege nicht zu erschlagen, sondern zu …